Krom Stahlfaust

Barbar/Goliath

Description:

Gutherziger Riese, der seinen mangelnden Intellekt durch eine unbändige Kraft im Nahkampf wett macht.

Bio:

Krom, der Verbannte, die Schande des Sturms

Wahrer Name: Krom Stahlfaust
Eltern: Sohn von Korgoth Khan Stahlfaust und Urda Knochenbrecher
Herde: Herde der Sturmfäuste

Krom wurde als Sohn des Herdenführers Korgoth geboren. Sobald Krom fähig war sich auf den Beinen aufrecht zu halten begann seine Ausbildung, seine Taufe im Feuer von Kampf und Schmerz. Jeden Tag musste Krom gegen seinen Vater, seinen Onkel Orgoth oder andere Herdenjünglinge im Kampf antreten. Manchmal war es nur mit Fäusten, manchmal mit Knochenkeulen und jedes Jahr mussten zwei Jünglinge mit Äxten, Hämmern und Schwertern gegeneinander antreten. Diese Tage waren die leidvollsten. Schmerz war ein ständiger Begleiter und der Tod ein mächtiger Verbündeter von Krom um sein eigenes Leid und den Schmerz zu beenden. Niedergestreckte Gegner bedeuten Ruhe für einen Selbst. Jedes Jahr fiel einer der Jünglinge unter Kroms mächtigen Axthieben. Er hasste sich dafür, aber noch mehr hasste er seinen Vater, dass dieser ihn zwang die Axt zu schwingen. Jeder Tag seiner Jugend bestand aus hartem Training, rennen, Steine schleppen, klettern, jagen und kämpfen. Das Feuer der geschlagenen Kämpfe, die Wut über den Schmerz und die eigene Schwäche und Unzulänglichkeit brannte sich in seine Seele und seinen Verstand. Er begann die Wut zu umarmen, sie für sich zu nutzen, sie sich untertan zu machen. Sein Onkel Orgoth, ebenfalls ein mächtiger Zornkrieger des Stammes erkannte sein Potential und begann ihn persönlich zu unterweisen. Zu viele Jünglinge starben im Zweikampf mit ihm, dies gefiel seinem Vater Korgoth, doch schwächte es die Herde. Die Zeit verging.

Mit 16 Jahren war seine Ausbildung beendet. Krom wurde ausgesandt zu den anderen Herden des Sturmgebirges und des Umlandes um eine Frau für sich zu gewinnen. Er begann durch das Sturmgebirge zu reisen. Zwei Jahre reiste er von Herde zu Herde, doch keine Goliath oder Menschen-Hochlandsfrau gefiel ihm. Schließlich, als er die Hoffnung schon aufgegeben hatte und mit der nächstbesten zur Herde zurückkehren wollte, traf Krom am Rand des Sturmgebirges auf ein verborgenes, magisches Tal. Er war neugierig geworden und schlich sich in das Tal. Hier traf er auf Eriu Aislinn Sturmwind, die er beim baden in einer Gebirgsquelle überraschte. Eriu und ihre Familie lebten seid hunderten von Jahren in dem Tal, verborgen von der Außenwelt. Krom begann sich vorsichtig ihnen anzunähern. Er begann Eriu der ältesten Tochter der Halb-Elfen-Sippe den Hof zu machen. Es gelang. Krom und Eriu wurden ein glückliches Paar und er verlebte dort zwei weitere Jahre. Es war eine sehr schöne Zeit, doch war für Krom vieles was er hier erlebte unbegreiflich. Der Frieden, die Freiheit, die Liebe, das Verständnis füreinander. Hier kümmerte man sich umeinander, wenn man verletzt war. Er begann sich Fragen viele Fragen zu stellen, doch Antworten blieben ihm verwehrt.

Nach den zwei Jahre zogen er und die Elfensippe aus dem verwunschenen, geschützten Tal. Krom musste Eriu und ihre Sippe seiner Familie vorstellen. Bei den Sturmfäusten angekommen war die Überraschung groß, als Krom Eriu und ihre Familie vorstellte. Sein Vater ging mit ihm in das große Zelt, während seine Mutter Urda sich der Elfensippe annahm. Korgoth Khan war außer sich vor Wut. Er schrie Krom an, beschimpfte ihn. Er habe die Ehre seiner Sippe verletzt, er habe Schande über seine Herde gebracht. Er sei ein Kämpfer ein Krieger und das wäre es, was er zurück brächte. Krom brüllte zurück. Die Wut übermannte seinen Vater. Er schlug Krom nieder. Als Krom wieder zu sich kam war draußen vor dem Zelt tumult. Krom trat aus dem Zelt hervor, die Axt seines Vaters in seinen Händen. Draußen sah er, wie Korgoth Khan und Urda über die Elfensippe hergefallen waren. Die Brüder und Schwestern von Eriu lagen tot am Boden, Vater und Mutter waren in eine Ecke gedrängt und kämpften um ihr Leben. Keine lange Zeit. Eriu lag sterbend und geschunden zu den Füßen von Korgoth Khan. Die Wut übermannte Krom. Wild schreiend mit einem tief roten Schleier vor den Augen stürzte er sich auf seinen Vater. Ein wilder Kampf entbrannte. Als Krom wieder zu sich kam lag er mit einem zerschmetterten Arm und einem gebrochenen Bein, sowie unzähliger Wunden am Fuße einer steilen Klippe. Nur Orgoth war bei ihm. Dieser erzählte ihm, dass er ein eine gesamte Handvoll gestandener Kämpfer der Herde, sowie seine eigene Mutter erschlagen habe, die sich vor ihren Mann geworfen habe. Korgoth habe ihn dann im Zweikampf besiegt und die Klippe hinabgestürzt. Er, Orgoth, habe sich von der Herde entfernt um sich um ihn zu kümmern. Orgoth erzählt ihm, dass sie beide verbannt seien – eine Schande für die Herde der Sturmfäuste. Die Elfen die mitgereist waren seien alle Tot – er habe sie persönlich noch umgebracht bevor er gegangen war um ihnen schlimmeres zu ersparen. Krom begann zu schluchzen und zu weinen. Sein Wehklagen erschallte durch die gesamte Klamm.

Nachdem Kroms Wunden wieder verheilt waren stiegen er und Orgoth die Klippen hinauf. Sie bargen die Leichen der Elfensippe und brachten sie zurück in ihr Tal. Orgoth freundete sich mit den überbliebenen Elfen des Tales an. Er wolle hier im Exil leben und bot Krom an ebenfalls als Beschützer der Elfengemeinschaft hier zu bleiben, doch alles an diesem Ort erinnerte Krom an Eriu und so zog er in die Ferne. Seinen Wunsch nach Rache vergrub er tief in seinem Herzen.
Er schwor sich jedem Wesen unvoreingenommen zu begegnen und seine Kraft für das Gute einzusetzen; Schwache zu beschützen und Unrecht und Vorurteil zu bekämpfen.
Sein Erbe – sein brennendes Blut ein permanenter Begleiter auf seinem Weg.
Er weiß, was er ist und zu was er im Stande ist. Er kennt seine eigene Natur – er hat gesehen wie viel Leid seine Natur anrichten kann.

So begann Krom seine Zeit als “Held zum Mieten”. Immer wieder versuchte er Anschluss an verschiedene Heldengruppen zu finden, doch wurde er ständig übel übers Ohr gehauen oder ausgetrickst. Er machte einige sehr unangenehme Erfahrungen mit einigen Personen, die sich als “Helden” bezeichneten.

Sein größter Wunsch, eine eigene kleine Herde zu bilden erfüllte sich nicht. Er wurde stets übel ausgenutzt, verlacht und alleine zurückgelassen. Dies schmerzte ihn sehr.

Doch sein Schicksaal sollte sich wandeln, als er das erste Mal in die strahenden Augen einer kleinen, gnomischen Zauberin sah. Sie rettete ihm nicht nur das Leben, sondern gab ihm die Hoffnung zurück Anschluss in dieser rauhen Welt zu finden. Er beschloss sie bis zu seinem Tod mit vollkommener loyalität zu begleiten und zu beschützen.

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Krom Stahlfaust

Heroes for Hire - Das B-Team taubili